Spitzpünte Helene wird saniert

Mühlentag an der Mersmühle

4. Mai 2026

Spitzpünte Helene wird saniert

In Zusammenarbeit mit unserem Arbeitskreis Schifffahrt, lässt die Stadt Haren (Ems) die historische Spitzpünte “Helene” umfangreich sanieren.

Die letzte Grundsanierung des historischen Schiffes ist über 30 Jahre her. Entsprechend umfangreich gestalten sich die geplanten Arbeiten. „Hierfür wird Helene gewissermaßen zweigeteilt“, erklärt Stadt-Sprecherin Melanie Knevel. Der Schiffsaufbau – Takelage, Masten und Tauwerk – wird dabei zunächst per Kran ausgehoben und zu einer entsprechend spezialisierten Werft in Ditzum im Rheiderland transportiert. Der aus Eisen gefertigte Schiffsrumpf dagegen verbleibt im Emsland: Er wird nach Pfingsten zur Harener Kötter-Werft geschleppt, dort auf Helling gezogen und unterhalb der Wasserlinie begutachtet, verstärkt und neu gestrichen. Auch witterungsbedingte Schäden an den Seitenwänden und am Deck sollen im Zuge der Renovierung in den kommenden Wochen ausgeglichen werden.

Während der Sanierungsarbeiten ist ein Besuch der “Helene” und der nautischen Ausstellung im Laderaum nicht möglich.

Die Spitzpünte “HELENE” wurde im Jahre 1890 bei der Werft Sibum in Haren (Ems) gebaut. Sie war für die “Große Fahrt” ausgelegt und hatte eine Ladefähigkeit von 220 Tonnen. Das von der Lehrlingswerkstatt der Meyer-Werft (Papenburg) in Eisen nachgebaute Museumsschiff ist insgesamt 40 m lang und 6,20 m breit; die Toppmastschonertakelung erreicht eine Höhe von 30 m.

13. Mai 2026