


Der musikalische Jahresauftakt in Haren ist längst zur Tradition geworden und auch 2026 war das Neujahrskonzert des Heimatvereins Haren (Ems) wieder ein besonderes Erlebnis. Das abwechslungsreiche Konzert verwandelte den festlich geschmückten Emslanddom St. Martinus in einen Konzertsaal mit eindrucksvoller Akustik und Atmosphäre. Die Kirchenbänke waren bis auf den letzten Platz besetzt – ein Zeichen dafür, welchen festen Bestandteil das Konzert inzwischen im kulturellen Kalender der Stadt darstellt.
Unter dem Motto „Mit Schwung und Filmmusik ins neue Jahr“ präsentierten das Veenkolonien Sinfonie Orchester (VKSO) unter der musikalischen Leitung von Lubertus Leutscher, sowie der Tenor Henrik Enger Holm ein Programm zwischen klassischer Opernkunst, heiterer Operette und ikonischer Filmmusik. Das Repertoire spannte einen weiten Bogen: Von Monteverdis Ouvertüre aus „Orpheus“ über Strauss‘ „Champagner-Polka“ und Lehárs „Dein ist mein ganzes Herz“, waren es vor allem Klassiker aus „Jurassic World“ und „Der Pate“, die das Publikum begeisterten. Aber auch Werke von Gershwin, Händel und Bixio sorgten für emotionale, teils überraschende Momente.
Klangvoller Höhepunkt in kirchlicher Atmosphäre
Die besondere Akustik, das konzentrierte Zusammenspiel von Orchester und Solist sowie das stimmungsvolle Licht im Dom machten das Konzert zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Das Publikum zeigte sich sichtlich bewegt und verabschiedete die Mitwirkenden mit langanhaltendem Applaus.
„Das war ein gelungenes Konzert, das nicht nur musikalisch überzeugte, sondern auch durch seine Atmosphäre und die hohe Publikumsresonanz gleich zu Jahresbeginn einen Höhepunkt markierte“, freute sich der Vorstand des Vereins.