Nachbericht des Neujahrskonzertes 2024

Nachbericht des Neujahrskonzertes 2023
23. März 2023

Nachbericht des Neujahrskonzertes 2024

Neujahrskonzert 2024 – Bestleistung im Dom

Wenn  der Harener Heimatverein zum Neujahrskonzert lädt, gibt es einige Konstanten: Lubertus Leutscher wird am Dirigentenpult stehen, das Veenkoloniaal Symphonic Orkest wird wieder eine fulminante und perfekte Aufführung präsentieren, und irgendwann ertönen die Klänge der „Schönen Blauen Donau“, dem als Abschiedsgruß und letzte Zugabe der Radetzkymarsch folgt.

So war es auch in diesem Jahr, in 2024. Doch etwas war dennoch anders. Mit dem Chor des Städtischen Musikvereines Meppen ergänzten Sängerinnen und Sänger den Klangkörper auf tolle Weise.

„Die Kirche war voll“, diese Erkenntnis war zu erwarten. Nach den Feiertagen der letzten Wochen, vor allem nach dem starken Einsatz der Harener bei der Bekämpfung des Hochwassers, stand den Harenern der Sinn nach musikalischen Genüssen. Und die wurden serviert: Musikalisch perfekt dank der intensiven Vorbereitung durch den Dirigenten, technisch hervorragend begleitet durch akustische und optische Zutaten.

Mit Monteverdi über Bruckners Symphonie Nr. 4 „Romantische“ mit dem 1. Satz bis hin zu Mozarts „Parto Parto“ gelang es den Musikern, die Gäste im Martinus-Dom auf Betriebstemperatur zu bringen. Dann der erste Auftritt des Chores mit dem „Sanctus“ von Franz Schubert, a capella vorgetragen. Mucksmäuschenstill war es im Gotteshaus, Gänsehaut bei dem einen oder anderen Zuhörer.

Beschwingt ging es weiter mit Sibelius’ Karelia Suite, bei der sogar der Dirigent anfing, auf dem Pult zu wippen. Dreimal Strauß standen dann auf dem Plan, Johannes, Richard und Josef waren die Komponisten der Fledermaus Polka, des Stückes „Morgen“ sowie der Sport Polka. Etwas gesammelter wurde es bei Schuberts Credo aus Messe Nr. 1. Dann gab es die Grüße von der Donau, wie Lubertus Leutscher anmerkte, auf besonderen Wunsch von Uli Schepers, dem Vereinsvorsitzenden.

Klar, dass die Musiker nicht ohne Zugaben nach Hause gingen. Das „Ave Maria“, eindrucksvoll interpretiert von Hanneke Tichelaar, die auch bei anderen Stücken glänzen konnte. Schepers begeistert: „Ich kann nicht verstehen, wie aus so einer zarten Frau eine so starke Stimme kommen kann“.

Das Publikum war erneut begeistert, mache verzaubert angesichts der erneut hochwertigen Künste der Musiker und Musikerinnen. „Klassik in Haren at it’s best“. Von Jahr zu Jahr stärker, der Umzug vom Zelt in den Dom, wettermäßig erzwungen, war eine hervorragende Lösung.

Da dazu erneut der Einsatz von vielen Menschen gehört, ehrenamtlich, vom Heimatverein aus, und das erneut viele Sponsoren dieses Konzert errnöglichten, gab es von den Gästen vollen Applaus als Ausdruck herzlichen Dankes.